Aus dem Archiv: Vortrag und Text über Anton Henning

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Bei Anton Henning im Atelier im August 2013

Aus Anlass der Eröffnung von Anton Hennings Ausstellung „Midnight in Paris“ im Zeppelin Museum in Friedrichshafen am 26. Juli 2015 wird hier ein (unveröffentlichter) Vortrag von Wolfgang Ullrich aus dem Jahr 2009 publiziert. Darin wird Henning in die Tradition des ‚bad painting‘ gestellt, mit Francis Picabia und Susan Sontag in Beziehung gebracht und folgendermaßen charakterisiert:

„Das Besondere an Hennings ‚bad painting‘ ist – auch wenn das ein Widerspruch zu sein scheint – seine Subtilität. Er ist nicht so sarkastisch-abgründig wie Kippenberger, nicht so plakativ wie Picabia, nicht so rotzig wie Oehlen. Seine Geschmacksverletzungen sind eher kleine Bosheiten, verschmitzte Neckereien des Publikums, weshalb man sogar darauf kommen könnte, er ironisiere die Ironie des ‚bad painting‘, ja mache sich darüber – und zugleich über sich selbst – lustig. Noch stärker als andere persifliert Henning Phänomene und Beispiele aus der Geschichte der Kunst, ist als ‚bad painter‘ also zugleich ‚pictor doctus‘.“

Den Vortrag gibt es hier unter Anton Henning und die Meisterschaft des bad painting

Ebenfalls im Jahr 2009 veröffentlichte Wolfgang Ullrich in der ZEIT einen Artikel über ‚bad painting‘ und Anton Henning.

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