Artikel über Fritz Schwegler in der ZEIT (16/2016)

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Im ehemaligen Atelier von Fritz Schwegler in Breech - Blick auf das Regal mit den "Notwandlungsstücken"

Aus Anlass der Ausstellung „neue enden II“, die am 10. April in der GersonHöger Galerie in Hamburg eröffnet wird und Arbeiten von 43 Schülern aus der Düsseldorfer Akademie-Klasse von Fritz Schwegler versammelt, habe ich in der ZEIT einen Artikel geschrieben. Darin geht es um den Charakter von Schweglers Werk sowie um sein Selbstverständnis als Künstler, das ihn zu einem der erfolgreichsten Lehrer werden ließ, die jemals an einer Kunsthochschule unterrichtet haben:

„Betrachtet man etwa seine „Notwandlungsstücke“, 1000 während der 1990er Jahre entstandene, bunt bemalte Bronzen, […] bekommt man eine Vorstellung davon, wie eine neue Volkskunst aussehen könnte – jenseits aller aktuellen Formen cooler, engagierter, spröder, trashiger, symbolischer Kunst, die jeweils nur für eine ganz bestimmte Klientel gemacht ist. Schweglers Gebilde aus so elementaren Gegenständen wie Beinen, Kugeln, Gartenzäunen, Augen oder Hausdächern sind von unüberbietbarer Evidenz. Manche wirken surreal, sind aber frei von den metaphysischen Begründungen des Surrealismus, andere bieten scheinbar nur eine Pointe, entfalten dann jedoch Dimension um Dimension und weiten sich zu existenziellen Dramen. Tatsächlich entspräche es Schweglers Geist am besten, würden diese Stücke wie Sprichwörter zirkulieren: von dem, der sie verwandelt hat, wieder ganz losgelöst, anonym, zum Allgemeingut geworden.“

Der gesamte Text ist nachzulesen unter Fritz Schwegler oder online hier.

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Im Januar 2016

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  1. Pingback: Katalogtext über Fritz Schwegler

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