Aufsatz über ‚Art Handling‘

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Antoine Watteau: L’Enseigne de Gersaint, 1720/1721, Öl auf Holz, 163 x 308 cm, 
Schloss Charlottenburg, Berlin

Im US-amerikanischen Magazin „Art Handler“ (No. 2) erschien ein Aufsatz von mir, in dem ich die Rolle des Personals würdige, das für den Aufbau, Transport und Betrieb von Kunstwerken zuständig ist. Da diese Menschen gerade im Fall von Installationskunst – die das Installiert-Werden ja schon im Namen trägt – von entscheidender Bedeutung sind, ist kaum nachzuvollziehen, wie wenig sichtbar ‚Art Handler‘ im allgemeinen sind – und wie prekär ihre Position und wie schlecht ihre Bezahlung in den meisten Fällen ist. Ausgehend von zwei Gemälden von Antoine Watteau und Thomas Huber plädiere ich dafür, die oft nur ausgebeuteten und missachteten Diener des Kunstbetriebs als diejenigen anzuerkennen, die die Kunst erst zu sich bringen.

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Thomas Huber: Das Ladenschild, 2014, Öl auf Leinwand, 110 x 240 cm, Privatbesitz

Die englische Übersetzung des Textes (mit Abbildungen) ist unter dem Titel „The Dialectics of a Service Relationship“ publiziert.

Die deutsche Fassung (ohne Bilder) ist nachzulesen unter art-handling.

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