Kommentare zur Debatte über das Abhängen von Kunstwerken

Bildschirmfoto 2018-02-03 um 11.04.20

In einem Kommentar in der „Süddeutschen Zeitung“ schreibe ich aus Anlass der Abhängung des Gemäldes „Hylas and the Nymphs“ (1896) von John William Waterhouse in der Manchester Art Gallery über das Missverständnis, Museen sollten nur das zeigen, was den jeweils aktuellen Moralstandards entspricht. – Hier der Text!

(Das Foto zeigt die Stelle, wo das Gemälde bisher hing und wo das Museum jetzt eine öffentliche Debatte darüber führen lässt. Diese findet auch auf dem Blog der Museums-Website statt, nämlich hier. – Update 4. Februar 2018: Das Museum hat das Gemälde mittlerweile wieder aufgehängt – unklar ist nur, ob es damit öffentlichem Druck folgte (wie z.B. hier behauptet wird) oder ob das von vornherein so geplant war (wie es z.B. hier heißt). )

Kürzlich hatte ich bereits im „Focus“ einen Artikel zu den Diskussionen über einzelne Kunstwerke, deren Abhängung oder gar Vernichtung gefordert wird, weil sie gegenwärtigen Moralvorstellungen widersprechen. Ich plädiere dafür, gerade „die historische Differenz [zu] nutzen, [um] den eigenen Standpunkt zu reflektieren, zu schärfen und gerne auch als Fortschritt zu empfinden.“ Denn nur wer die „Geschichtlichkeit [von Kunstwerken] verleugnet, muss befürchten, dass sie in der Gegenwart noch Schaden anrichten können“. – Hier der komplette Text!

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