Neue Werkformen, neue Ansprüche: Ausblicke auf die Kunstwelt der Zukunft

Dass infolge der Pandemie u.a. auch Reisen nur noch eingeschränkt möglich sind, stellt gerade für große Teile des sonst sehr reisefreudigen Kunstpublikums eine einschneidende Erfahrung dar. Was aber, wenn der aktuelle Verzicht nur einen ersten Vorgeschmack auf eine Zukunft liefert, in der es vor allem aus ökologischen Gründen nicht mehr verantwortbar sein wird, zu jeder Messe, Biennale, Blockbuster-Ausstellung zu reisen?

In einem Vortrag den ich am 25. März 2021 auf Einladung der Prince House Gallery gehalten habe, mache ich mir über eine solche Zukunft Gedanken, in der viel weniger gereist werden wird – und in der Formen von Kunst Konjunktur haben dürften, die ihrerseits nicht auf Transporte und aufwendige Reisen angewiesen sind. Dabei handelt es sich nicht nur um digitale Kunst, sondern vermutlich auch um Kunst, die vor allem aus dem Evozieren innerer Bilder besteht. Einige Künstler*innen stellen sich bereits auf die sich ändernden Verhältnisse ein, andere, die auch früher schon auf die Vorstellungskraft ihres Publikums gesetzt haben, stehen vielleicht vor einem Revival und erlangen unter ökologischen Vorzeichen neue Bedeutung.

Der Vortrag ist nun auf YouTube veröffentlicht!

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