Kunst als Diplomatie

Hubert von Herkomer: Aufsichtsrat und Direktorium der Firma Fried. Krupp AG im Jahre der Hundertjahrfeier 1912, Öl auf Leinwand, 356 x 561 cm, 1913

Für die neue Schriftenreihe „Essay und Archiv“, die von der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung im Aschendorff Verlag herausgegeben wird, verfasste ich einen Band unter dem Titel „Kunst als Diplomatie“, der nun erschienen ist. Darin geht es um ein ebenso konventionelles wie zugleich ungewöhnliches Gruppenporträt aus dem frühen 20. Jahrhundert. Es zeigt das Führungsgremium der Krupp AG und wurde von dem damals berühmten deutsch-englischen Maler Hubert von Herkomer als Auftragsgemälde aufwendig gestaltet.

In meinem Essay analysiere ich nicht nur das Gemälde und den erstaunlich gut dokumentierten Werkprozess, sondern ordne es auch in die Geschichte der Gattung ein. Da in ihr die lange unumschränkt gültige patriarchalische Gesellschaftsordnung besonders stark zum Ausdruck kommt, befasse ich mich schließlich auch mit der Frage, wie sich Gruppenporträts verändern (werden), wenn Gremien und Institutionen pluraler als bisher zusammengesetzt sind. – Hier die ersten Seiten des Essays:

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