Von Gegenspielern zu Kooperationspartnern: Das wechselvolle Verhältnis von Kunst und Mode

Begleitend zur Ausstellung „Fetische des Blicks. Mode und Verführung“ in der Stiftung Ahlers in Herford hielt ich am 26. November 2021 einen Vortrag, der nun online gestellt wurde.

Ausgangspunkt des Vortrags ist der Befund, dass Kunst und Mode in der Klassischen Moderne meist in klarem Gegensatz zueinander standen: Autonom und gesellschaftskritisch die eine, auf Verführung und Kommerz ausgerichtet die andere. Daher war Mode aber auch oft Thema der Kunst, die ihre Strategien und warenästhetischen Effekte durchleuchtete und hinterfragte. Seit einiger Zeit ist jedoch zu bemerken, dass sich die einstigen Gegenspieler annähern und immer öfter sogar zu Kooperationspartnern werden. Dabei verleugnen Künstler*innen aber nicht ihr kritisches Potenzial, vielmehr hat die Mode ihrerseits zum Teil eine gesellschaftskritische und politische Dimension angenommen. – Der Vortrag widmet sich Werken und Konzepten von Willie Cole, Daniel Spoerri, Richard Prince, Jeff Koons, Vanessa Beecroft, Sterling Ruby und Joseph Beuys.

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