Kategorie: Allgemein

Buchpräsentation „Feindbild werden. Ein Bericht“

Innerhalb des Programms der (sonst ausgefallenen) Frankfurter Buchmesse präsentierte ich zweimal mein neues Buch „Feindbild werden. Ein Bericht“ – zuerst (am 14.10.) auf dem ‚Blauen Sofa‘ des ZDF, auf dem mich Thorsten Jantschek befragte, und dann (am 15.10.) bei ‚OPEN BOOKS‘ in Frankfurt, wo ich mit Stefan Trinks diskutierte. – Vollständige Mitschnitte beider Veranstaltungen sind […]

Rezensionen zu „Feindbild werden. Ein Bericht“

Die ersten Rezensionen zu meinem im September erschienenen Buch „Feindbild werden. Ein Bericht“ (Verlag Klaus Wagenbach) sind da! – Hier die Liste mit Links: > Kolja Reichert: „Kunst, Macht, Geld“, in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung vom 27. September 2020 > Michael Hübl: „Wolfgang Ullrichs Antwort auf Neo Rauchs Bild ‚Der Anbräuner‘ und die Folgen“, in: Badische […]

„Bitte mal auffallen“

Zum 10. Geburtstag von Instagram habe ich in der ZEIT einen Artikel geschrieben, in dem ich dem wohl wirkmächtigsten Medium der Gegenwart aber nicht nur gratuliere, sondern auch schreibe, was sich im zweiten Jahrzehnt ändern muss: „In den letzten Jahren hat nichts die Mode, die Kunst- und Designwelt so stark verändert wie Instagram. Auch für das […]

Home Art Objects

Aus dem 2019 erschienenen Heft 14 der Printausgabe der Pop-Zeitschrift wurde nun ein Aufsatz online gestellt, den ich zusammen mit Annekathrin Kohout unter dem Titel „‚Hi Art!!‘ statt High Art“ verfasst habe: „Die wohl interessantesten Veränderungen des Kunstbetriebs fanden in letzter Zeit in Museumsshops und an anderen ›Points of Sale‹ statt. Dort gibt es nämlich […]

Buchankündigung: „Feindbild werden. Ein Bericht“

Am 24. September erscheint im Verlag Klaus Wagenbach mein neues Buch unter dem Titel „Feindbild werden. Ein Bericht“ – mit folgendem Klappentext:  „Gibt es unter Künstlern aus dem Osten vermehrt rechte Tendenzen? Wolfgang Ullrich hat 2019 eine Diskussion über diese Frage angestoßen, Neo Rauch, der bekannteste ostdeutsche Maler, reagierte darauf mit dem polemischen Bild Der Anbräuner. Dieser Konflikt zeigt exemplarisch die […]

Bildende Kunst – ein neues Feld für Fans

Für den YouTube-Kanal „Digitale Bildkulturen“ habe ich einen Videoessay konzipiert, der sich dem relativ neuen Phänomen widmet, dass Werke, deren Sujets ursprünglich aus der Pop- und Alltagskultur stammen, immer wieder dorthin zurückkehren, nachdem sie auf dem exklusiven Feld der Kunst geadelt wurden. Statt eines herkömmlichen Rezipientenpublikums engagieren sich in der popkulturellen Welt aber vor allem Fans. […]

Verantwortungsdesign. Konsumieren als moralisches Handeln

In dem soeben im Springer-Verlag publizierten Band „Verbraucherpolitik von unten“ ist ein Vortrag von mir publiziert, den ich am 14. Juni 2019 in Berlin gehalten habe. Darin zeige ich zuerst auf, inwiefern Konsumieren seit einiger Zeit verstärkt als Handeln interpretiert und damit zu etwas erhoben wird, das genauso dem ‚Prinzip Verantwortung‘ unterworfen ist wie andere Formen des Handelns. […]

Konfektionierte Affekte. Trauerarbeit auf Instagram

  Auf dem Channel „Digitale Bildkulturen“ habe ich einen zweiten Videoessay veröffentlicht. Diesmal geht es darum, ob und wie die Sozialen Medien zu einem wichtigen Ort der Gestaltung von Affekten geworden sind – vergleichbar damit, wie etwa Genremalerei des 18. Jahrhunderts als Schule der Affektgestaltung fungierte. Dabei werden auf Plattformen wie Instagram selbst bisher eher […]

Katalogtext über Stephan Balkenhol

Im Museum Jorn in Silkeborg (Dänemark) findet seit heute eine Ausstellung über Stephan Balkenhol statt. Für den Katalog habe ich einen Text geschrieben, den ich hier veröffentliche: Stephan Balkenhol – der Souverän Souverän sei, „wer den Normalfall garantiert“.[1] Das sagt Bazon Brock und dementiert damit die berühmte Formel des Staatsrechtlers Carl Schmitt, demzufolge Souveränität demjenigen […]

Die zwei Orte der Kunst: Original und Reproduktion

Am 2. Juli 2020 hielt ich auf der Preview der rein digitalen Art Fair Mannheim einen Vortrag, der darauf Bezug nimmt, dass alle dort zum Verkauf präsentierten Werke nur in reproduzierter Form sichtbar werden. Doch so neu ein solcher Typ von Kunstmesse sein mag, so alt ist die Aufgabe von Künstler*innen, ihre Werke nicht nur […]