Tag: Kunstmarkt

In offener Feindschaft

Im Juli 2017 veröffentlichte ich beim Perlentaucher einen Vortrag, in dem ich unter dem Titel „Deko und Diskurs“ über ein Schisma in der Kunstwelt spekuliere. Der Text erfuhr sowohl viel kritische als auch zustimmende Resonanz, im Oktober wurde er vom Deutschlandfunk als Essay gesendet. Nun, zum Ende des ‚Superkunstjahres‘, veröffentliche ich eine Fortsetzung – wieder […]

„Von der Ware zur Währung“ (Pop-Zeitschrift)

Das Heft 10 der Pop-Zeitschrift aus dem Frühjahr 2017 ist nun online – darin ein Beitrag von mir unter dem Titel „Von der Ware zur Währung“. Darin geht es um das serielle Prinzip in der zeitgenössischen Kunst. Ich erwäge u.a., ob es Damien Hirst mit seinen Spot-Paintings vielleicht sogar darauf abgesehen hat, „eine Art von […]

Deko und Diskurs

Bei Perlentaucher habe ich einen Essay veröffentlicht, in dem ich darüber spekuliere, ob in der Kunst so etwas wie ein Schisma bevorsteht. Gerade die jüngsten Erfahrungen des ‚Superkunstjahrs 2017‘ bewegen mich dazu. Wird man also auch in zehn Jahren noch von einem Superkunstjahr sprechen? „Selbst und gerade wenn die Preise auf Großmessen dann noch höher […]

Das Gesetz der Serie (ZEIT-Artikel)

In der Ausgabe 14/2017 der ZEIT mache ich mir hier Gedanken, warum zeitgenössische Künstler besonders erfolgreich auf dem Markt sind, nicht obwohl, sondern gerade weil sie oft standardisierte Werkformen entwickelt haben, die sich mühelos – teilweise sogar von Dritten – seriell produzieren lassen. Was macht das Serielle so attraktiv? Warum kaufen viele lieber eine Variante eines Werktyps […]

Interview im Kunstmagazin ‚artist‘ (Nr. 105)

In Ausgabe 105 des Kunstmagazins artist führt dessen Chefredakteur Joachim Kreibohm ein Gespräch mit Wolfgang Ullrich. Es geht u.a. um Kunsthochschulen, Künstlerrollen, Museumspolitik, Kunstvermittlung – und Ullrichs Gründe, seine Professur in Karlsruhe aufzugeben. Das vollständige Gespräch ist nachzulesen unter artist-Interview.