Schlagwort: Zentrum für politische Schönheit

Ist politische Aktionskunst der bessere Protest?

In der Sendung „Streitkultur“ des Deutschlandfunks diskutierten Raimar Stange und ich darüber, was politische Aktionskunst kann und darf – und wo ihre Grenzen liegen. Während Stange Gruppen wie das „Zentrum für politische Schönheit“ verteidigte, bezog ich einen kritischen Standpunkt – und verneinte die Titelfrage: „Nein, politische Aktionskunst ist nicht die bessere Form des Protests. Um […]

Essay „Kunst & Flüchtlinge: Gewissensdienstleistung statt Empathie?“

Auf den Seiten des „Perlentaucher“ habe ich die überarbeitete Version eines Vortrags, den ich am 17. Juni 2016 auf dem Symposium „Ästhetischer Widerstand gegen Zerstörung und Selbstzerstörung“ in Erlangen gehalten habe, als Essay veröffentlicht: „Die meisten Projekte, die Kunstaktivisten und Künstler im Verlauf des letzten Jahres zum Thema ‚Flüchtlinge’ gemacht haben, wecken bei mir Unbehagen. Sollte […]

Rezension von „Wenn nicht wir, wer dann?“ von Philipp Ruch (ZEIT 48/2015)

In der ZEIT hat Wolfgang Ullrich das „politische Manifest“ von Philipp Ruch vom Zentrum für politische Schönheit (ZPS) rezensiert und dabei vor allem die ideengeschichtlichen Bezüge untersucht: „Wer glaubt, das ZPS sei eine Gruppe links-alternativer Politkünstler, die wie viele andere für mehr Bürgerrechte oder gegen das TTIP-Abkommen protestieren, liegt falsch. Ruch und seine Mitstreiter sehen […]

Debatte: Meinungsfreiheit versus Kunstfreiheit

Am 1. August 2015 veröffentlichte die taz ein Interview mit Philipp Ruch von der Gruppe „Zentrum für politische Schönheit“, in dem er für deren Aktionen Kunstfreiheit in Anspruch nimmt: Doch warum genügt es nicht, für ein politisch motiviertes Anliegen – einen anderen Umgang mit Flüchtlingen – Meinungsfreiheit in Anspruch zu nehmen? Tatsächlich ist dieser Unterschied […]