„Gefällt mir!“

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Für „Halle 4„, das Magazin der Deichtorhallen, habe ich einen Beitrag geschrieben, in dem ich mich mit dem Phänomen beschäftige, dass es auch in der bildenden Kunst zunehmend Fans gibt. Wie Sänger oder Schauspieler haben auch zahlreiche Künstler mittlerweile Anhänger (statt nur Rezipienten). Doch wie kommt es dazu? Und was hat das für Folgen für die Kunst und ihre Werkformen? Der Text unter dem Titel „Gefällt mir!“ ist hier nachzulesen. (Und links ein Foto, das einen Fan von Takashi Murakami zeigt, der sich in dessen Bar Zingaro im Nakano Boulevard in Tokyo gerade mit den Stofftieren seines Idols vergnügt.)

Rechtsdrift der Idee autonomer Kunst: ein begriffsanalytischer Artikel und ein aktueller Fall

In der ZEIT – Ausgabe 21/2019 vom 16. Mai 2019 – veröffentlichte ich einen Artikel [Link für ZEIT-Abonnenten, sonst hier: Auf dunkler Scholle], in dem ich mich mit dem aktuellen Zustand der Idee autonomer Kunst befasse. Meine Beobachtung: Viele maßgebliche – traditionell eher linke und emanzipatorische – Milieus der heutigen Kunstwelt vertreten die während der gesamten Moderne virulente Idee der Autonomie nicht mehr aktiv oder sehen sie sogar als problematischen Nährboden für eine elitäre, exkludierende und unsensible Kunstpraxis an. Mit der Preisgabe des Autonomie-Paradigmas lässt man aber zu, dass Kunst nicht mehr als etwas Eigenständiges Weiterlesen

„Kunst und Kommerz“ – Impulsvortrag

Am 20. Mai 2019 war ich eingeladen, im Städel in Frankfurt innerhalb der Reihe „ZUKUNST“, die auf Initiative von Kulturstaatsministerin Monika Grütters veranstaltet wird, über das Thema ‚Kunst und Kommerz‘ zu diskutieren – und die Diskussion (mehr dazu hier) mit einem Impulsvortrag zu eröffnen. Darin sollte es vor allem darum gehen, die Auswirkungen des (globalisierten) Kunstmarkts auf die (westlichen) Museen zu beschreiben. – Im folgenden veröffentliche ich den Impulsvortrag:D7BxUMvXoAAk5Ae.jpg-large

„Kunst und Kommerz“ wurde der heutige Abend überschrieben – was nicht nur ein riesiges Feld möglicher Themen eröffnet, sondern auch einen Blick auf die Kunst nahelegt, der sowohl den Insidern der Kunstwelt als auch interessierten Laien vertraut ist. Erstere verdienen ihr Geld mit Kunst oder geben es dafür aus, bei den Laien hingegen hat sich gerade in den letzten zwei Jahrzehnten der Eindruck verfestigt, Kunst sei vor allem und mehr als anderes eine Sache des Geldes. Über hohe Preise und Weiterlesen

Werte vs. Grundrechte

Für die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg habe ich aus Anlass des 70. Geburtstags des Grundgesetzes einen Aufsatz geschrieben, in dem ich der Frage nachgehe, warum heute lieber über Werte als über (Grund)rechte gesprochen wird. Die Unterschiede zwischen beidem lege ich ausgehend von einem Twitter-Dialog dar, den im Februar 2019 ein Tweet der CDU und ihrer Vorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer auslöste, auf den u.a. der Feuilletonist Claudius Seidl sowie die Historikerin Birte Förster antworteten:

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Im weiteren versuche ich (in Rekurs auf Thesen meines Buches „Wahre Meisterwerte“ (2017)) zu zeigen, welche Folgen eine Wertethik für die Gesellschaft hat – und warum es sogar gefährlich ist, Moraldiskurse als Wertedebatten zu führen. Nachzulesen ist mein Text online hier (S. 77-82) oder als PDF unter Werte versus Grundrechte (Teaser zum Text von der Redaktion, nicht von mir.)

Die neuen Götter (NZZ-Folio, Mai 2019)

Bildschirmfoto 2019-05-06 um 12.08.03In meiner Kolumne „Aus der Warenwelt“ bei NZZ-Folio geht es diesmal um die hohen ethischen Standards, die Markenunternehmen für sich vorgeben. Am Beispiel der zurückgezogenen neuen Kollektion von Louis Vuitton erwäge ich, welche Folgen es hat, dass eine Marke sich dem Thema ‚Kindesmissbrauch‘ viel strenger stellt als etwa die Katholische Kirche. Erfüllen Marken schon bald eher als Kirchen Funktionen von Religionen? – Hier zum Text!

Auf der Welle surfen (Kommentar in der Süddeutschen Zeitung)

Bildschirmfoto 2019-04-30 um 18.13.27In einem Kommentar in der „Süddeutschen Zeitung“ äußere ich mich kritisch zu Formen politisch-aktivistischer Kunst, die sich so sehr an der herrschenden Konsumlogik orientieren, dass sie bis zur Unkenntlichkeit darin aufgehen. Eine spezifische Qualität als Kunst ist nicht mehr erkennbar. Zudem widersprechen einige Werke zum Teil sogar den Zielen, die mit ihn en proklamiert werden. Oder darf man gegen Plastikmüll in den Meeren mit Objekten protestieren, die mit Acrylfarbe aus Dosen besprüht sind? – Hier geht’s zu meinem Kommentar.

Interviews zu „Selfies. Die Rückkehr des öffentlichen Lebens“

Aus Anlass meines im März 2019 innerhalb der Reihe „Digitale Bildkulturen“ erschienenen Buchs  „Selfies. Die Rückkehr des öffentlichen Lebens“ fanden mehrere Interviews und Gespräche statt – darunter folgende:

Bildschirmfoto 2019-04-18 um 18.50.00Für den ‚Kompressor‘ des Deutschlandfunk Kultur sprach Timo Grames am 20. März 2019 unter dem Titel „Die Zeichensprache der Selfies“ mit mir.

 

Bildschirmfoto 2019-04-18 um 18.51.14Auf SPIEGEL-ONLINE erschien am 30. März 2019 eine Rezension meines Buchs von Manfred Dworschak. – Im Bezahlbereich von SPIEGEL-ONLINE gibt es zudem ein Interview mit mir.

 

Bildschirmfoto 2019-04-18 um 18.51.59Im Deutschlandfunk Kultur ist – unter dem Titel „Was die Selfie-Kultur über die Gegenwart verrät“ – die Aufzeichnung einer Veranstaltung nachzuhören, die am 26. März 2019 im „KINDL. Zentrum für zeitgenössische Kunst“ in Berlin stattfand. Unter der Moderation von René Aguigah diskutierten dort Elke Buhr (Monopol-Magazin) und Annekathrin Kohout mit mir.

Bildschirmfoto 2019-04-18 um 18.52.18Unter dem Titel „Fast jedes Selbstporträt ist narzisstischer als ein Selfie“ erschien in der April-Ausgabe 2019 von „Monopol“ ein Interview, das Silke Hohmann mit mir führte – nachzulesen hier.

 

Bildschirmfoto 2019-04-18 um 18.53.18In der Ausgabe 17/2019 vom 19. April 2019 des Nachrichtenmagazins „Profil“ erschien ein Interview mit mir, das Wolfgang Paterno geführt hat – zu lesen unter prof1917_SELFIE.